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Gehörschutz aus dem Bereich PSA

Hohes Risiko durch zu viel Lärm.

Wichtige Änderungen im Bereich Gehörschutz: Durch die neue PSA-Verordnung 2016/425 wird zum 21. April 2018 die bisherige Richtlinie 89/686/EGW ersetzt. Die Europäische Union hat schädlichen Lärm als irreversible Gesundheitsgefahr anerkannt und Gehörschutzprodukte im Zuge der neuen PSA-Verordnung 2016/425 in die Risiko-Kategorie III hochstuft.

Risikostufen-Einteilung

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Kategorie I (geringes Risiko) 
Persönliche Schutzausrüstungen, deren Wirksamkeit der Anwender selbst beurteilen und einschätzen kann (z. B. Handschuhe für Gartenarbeit, Schutzbrillen gegen Sonneneinstrahlung, Wintermützen gegen Kälte).

Kategorie II (mittleres Risiko)
Persönliche Schutzausrüstungen, die gegen spezifische Gefahren schützen, die nicht in Kategorie I oder III aufgeführt sind. In diese Kategorie gehören beispielsweise Schutzhelme, Schweißerschutzhandschuhe und Bügelbrillen.

Kategorie III (hohes Risiko)
Persönliche Schutzausrüstungen, die gegen tödliche Gefahren oder irreversible Gesundheitsschäden schützen sollen (z. B. Geräte zur Absturzsicherung, Flammschutzkleidung, Atemschutzgeräte u.ä.). Zusätzlich zur Laborprüfung und Typenzulassung ist hier eine interne jährliche Fertigungsprüfung zwingend vorgeschrieben. Der Identitätscode der notifizierten Stelle ist auf dem Schutzartikel direkt neben dem CE-Kennzeichen anzugeben.

Funktion des Gehörs

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1. Schallwellen 
(schwankender Luftdruck) gelangen über den Gehörgang zum 

2. Trommelfell
das die Schwingungen an die 

3. Gehörknöchelchen 
überträgt. Diese leiten die Schwingungen an die

4. Gehörschnecke 
weiter, in der sich Haarzellen befinden. Diese leiten bei Stimulation einen Nervenimpuls an das Gehirn weiter,  wodurch ein Höreindruck entsteht. 

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Bei zu hoher Lärmbelastung knicken die Haarzellen um. 

Über eine gewisse Zeit und bis zu einer gewissen Schalldruckbelastung ist dieser Vorgang reversibel.
Bei Dauerüberbelastung richten sich die Haarzellen allerdings nicht mehr auf und sterben ab, was zu einem dauerhaften Gehörschaden führt.

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Lärm hat nicht nur auf unser Gehör einen schädlichen Einfluss, sondern kann auf den gesamten Körper gesundheitsschädigende Auswirkungen haben. 

1 Kopfschmerzen 
2 Tinnitus, Gehörschäden 
3 Erhöhtes Herzinfarkt- und Bluthochdruckrisiko
4 Erhöhte Adrenalinausschüttung mit Stoffwechselproblemen als Folge
5 Verdauungsprobleme
6 Verminderte Durchblutung

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Wichtig: Achten Sie auf 100 %ige Anwendung des Gehörschutzes in lärmbelastenden Arbeitsumgebungen.
Denn schon kurze Tragepausen führen zu einem Verlust der Schutzwirkung:
99 % Tragedauer: Signifikant verminderter Schutz.
90 % Tragedauer: Praktisch kein Schutz.

Lärmschutz

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Wie schützen Sie sich korrekt vor Lärm?

1. Ermitteln der Lärmbelastung am Arbeitsplatz.
Persönliche Präferenzen sollten beachtet werden, da diese entscheidenden Einfluss auf die Trageakzeptanz haben.
2. Den SNR-Wert bei Gehörschutzprodukten beachten (dieser gibt an, wie stark das Produkt den vorherrschenden Lärmpegel absenkt).
3. Die Lärmdämmung nicht zu hoch wählen (unter 70 dB Restschallpegel kommt es zu einer Überprotektion,  was zu Verständnisproblemen und Isolationsgefühl führen kann).
4. Der Restschallpegel sollte zwischen 70 und 80 dB liegen.

Gehörschutz-Experten

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Wir helfen Ihnen, Ihre Mitarbeiter zu schützen.

Um Sie bei der praktischen Unterweisung zu unterstützen, sprechen Sie einfach Ihren Fachberater für Persönliche Schutzausrüstung oder Ihren Vertriebspartner der Hoffmann Group an. Diese versorgen Sie gerne mit dem nötigen Informationsmaterial zur Vorbereitung einer Schulung.
Plakate zur korrekten Anwendung von Gehörschutz können Sie selbstverständlich kostenfrei bei uns bestellen (Art.-Nr. KP3000 Gr. HEAR).