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Fußschutz – Höchster Schutz bei jedem Schritt

Berufs- und Sicherheitsschuhe für unterschiedliche Ansprüche

Auswahlkriterien für den Fußschutz

Der benötigte Fußschutz ist davon abhängig, in welchem Bereich der Mitarbeiter tätig ist, welchen Gefahren er ausgesetzt ist und welche gesetzlichen Vorgaben der Arbeitgeber einhalten muss. Des Weiteren spielen Tragekomfort, Material und Fersendämpfung eine Rolle.

Finden Sie Ihre passende Sicherheitsklasse

Für Berufsschuhe gelten folgende Klassen: 0B, 01, 02 und 03.
Sicherheitsschuhe werden in folgende Klassen eingeteilt: SB, S1, S1P, S2, S3 und S5.

 

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Sicherheitsschuhe der Klasse S3 erfüllen u. a. folgende Anforderungen:

● Energieaufnahme der Zehenkappe: 200 Joule
● Geschlossener Fersenbereich, Antistatik, Energieaufnahme im Fersenbereich
● Schutz vor Wasserdurchtritt und Wasseraufnahme
● Durchtrittsichere Laufsohle

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Je nach Modell und Ausführung können die Arbeitsschutzschuhe innerhalb einer Schutzklasse weitere Merkmale umfassen. Welche das genau sind, ist auf dem Aufnäher auf der Innenseite des Schuhs durch verschiedene Kürzel angegeben: „P“ steht zum Beispiel für die durchtrittsichere Laufsohle und „SRB“ für die Rutschhemmung auf Stahlboden und Glycerin. 

1 Zehenschutzkappe
2 Durchtrittsichere Laufsohle
3 Sohle

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Tragekomfort und Passform

Damit die Mitarbeiter den Fußschutz während ihrer beruflichen Tätigkeit gemäß den Vorschriften tragen, sind Tragekomfort und Passform von entscheidender Bedeutung. Hersteller von persönlicher Schutzausrüstung haben verschiedene Technologien entwickelt, um diesem Auswahlkriterium gerecht zu werden. Der Rücken kann zum Beispiel durch eine individuelle, gewichtsabhängige Fersendämpfung (1) stärker geschont werden. Auch eine verringerte Sohlendicke (2) oder eine veränderte Geometrie der Laufsohle entlasten den Bewegungsapparat des Trägers. Die meisten Hersteller bieten auch Modelle in unterschiedlichen Weiten (3) an. 

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Atmungsaktive Berufs- und Sicherheitsschuhe sind hautfreundlich und sorgen für ein angenehmes Tragegefühl. Die spezielle GORE-TEX® Technologie eignet sich für Arbeiten im Freien, da sie wasserdicht und gleichzeitig atmungsaktiv ist. PSA-Spezialisten bei Hoffmann unterstützen gerne bei der Auswahl des optimalen Fußschutz für die Mitarbeiter im Betrieb durch individuelle Anpassungen mit Produkt-Tragetests bei Ihnen direkt vor Ort.

Sohlenarten bei Berufs- und Sicherheitsschuhen

Grundsätzlich unterscheidet man Einschichten- (Mono) und Zweischichten- (Duo) Sohlen. 

Vorteil der Einschichten-Sohlen:
Der besondere Vorteil der Einschichten-Sohle besteht darin, dass ein einziges Material mit geringerer Dichte angespritzt werden kann. So entsteht eine leichte Sohle, die sich gut den Bodeneigenschaften anpasst. 

Vorteil der Zweischichten-Sohlen:
Bei den Zweischicht-Sohlen können zwei verschiedene Materialien mit unterschiedlichen Eigenschaften verwendet werden. So kann die Laufsohle zum Beispiel aus Gummi bestehen, die Zwischensohle aber aus Polyurethan. Das vereint die Vorzüge beider Materialien: die herausragende Hitzebeständigkeit von Gummi und die komfortablen Dämpfungseigenschaften von Polyurethan. 

 
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1 Gummi
Äußerst strapazierfähig, kurzzeitig hitzebeständig bis 300°C; guter Schnitt- und Abriebschutz.
Beständig gegen Kraftstoff, Öl, Mikroben und eine Vielzahl von Chemikalien. Schwerer als PU und TPU und auch etwas weniger kälteflexibel.

2 Nitrilkautschuk (Perbunan)
Sehr strapazierfähig. Hitzebeständig bis 220 °C. Sehr gute Rutschfestigkeit und exzellente Säuren- und Laugenbeständigkeit.

3 Polyurethan (PU)
Hitzebeständig bis 130 °C und kälteflexibel bis – 30 °C. Beständig gegen Öl und Kraftstoff, eine Vielzahl von Chemikalien sowie Mikroben. Leichter als Gummisohlen. Gute Dämpfungseigenschaften und angenehmer Komfort.

4 Thermoplastisches Polyurethan (TPU)
Ähnlich PU-Sohlen aber insgesamt noch deutlich leistungsfähiger. Geringerer Abrieb macht die Sohlen haltbarer, und auch die Rutschhemmung ist stärker. Darüber hinaus bieten sie eine noch höhere Elastizität und eine optimierte Kälteresistenz.

Besondere Anforderungen an Arbeitsschutzschuhe

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Schuhe mit elektrostatischer Entladung

Nicht nur die elektrostatische Aufladung und der Schutz des Menschen spielen in der Industrie eine wichtige Rolle, sondern auch der Schutz von Werkteilen und Geräten durch kontrollierte Ableitung. Der erste Bereich ist durch die Anforderung an antistatisches Schuhwerk gewährleistet. Beim Produktschutz wird darüber hinaus die ESD-Fähigkeit von Sicherheitsschuhen gefordert. Der definierte ESD-Bereich ist letztlich eine Eingrenzung des antistatischen Bereichs aus der Sicherheitsschuhnorm EN ISO 20345. 

Schuhe werden als ESD-Schuhe bezeichnet, wenn der elektrische Durchgangswiderstand des Systems Personen-Schuh-Fußboden nach EN 61340-5-1 unter 3,5 × 107 Ω bzw. 35 M Ω liegt. Die untere Grenze des Durchgangswiderstands liegt hier bei 0,1 M Ω und die Obergrenze bei 35 M Ω (3,5 × 107 Ω). Ein ESD-fähiger Schuh ist also auch immer gleichzeitig antistatisch. Wichtig: ESD-Schuhe sind nicht geeignet für Elektriker bzw. bei Arbeiten an elektrische Spannung führenden Quellen.

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Arbeitsstiefel im Winter

Bei Arbeiten in der Kälte sollten Sicherheitsschuhe und -stiefel ausreichend kälteisolierend oder gefüttert sein, damit die Füße warm bleiben. Das erhöht nicht nur den Tragekomfort, sondern schützt auch vor Verkühlungen.  

Fußschutz mit individueller Anpassung bei der Hoffmann Group

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Damit Sie den geeigneten Fußschutz für Ihren Betrieb und alle Mitarbeiter finden, bieten unsere PSA-Berater eine professionelle und individuelle Fußvermessung vor Ort an. Dabei werden die Füße jedes Mitarbeiters einzeln vermessen und anhand der Maße das jeweils passende Schuhmodell zugeordnet. Anschließend erfolgt ein Tragetest. Kontaktieren Sie unsere Spezialisten dazu gerne persönlich, telefonisch oder per E-Mail.

Deutsche und europäische Normen zum Fußschutz

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Sicherheits- und Berufsschuhe unterliegen bestimmten Anforderungen. Diese werden für Sicherheitsschuhe in der EN ISO 20345 und für Berufsschuhe in der EN ISO 20347 geregelt. Darüber hinaus kommt in bestimmten Fällen die DGUV Regel 112-191 zur Anwendung, früher als BGR 191 bekannt. Sie schreibt vor, dass orthopädische Einlagen nur in Verbindung mit einer gültigen Baumusterprüfung in Sicherheitsschuhe eingelegt werden dürfen, damit diese weiterhin der Norm EN ISO 20345 entsprechen. Die Anpassung der Einlagen wird dann durch den örtlichen Orthopädie-Schuhmacher oder ein Sanitätshaus vorgenommen.

Häufige Fragen zu Berufs- und Sicherheitsschuhen

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