Greipl Group: Transparente Fertigung und messbare Effizienz durch Connected Manufacturing

Im Bayerischen Wald liegt die Zentrale der Firmengruppe Greipl Group. Was vor Jahren als klassischer Blechfertigungsbetrieb begann, ist heute ein hochmoderner Systemlieferant für anspruchsvolle Industrien wie Medizin- und Messtechnik.

„Um diesen Wandel erfolgreich zu gestalten, braucht man Partner, die nicht nur liefern, sondern mitdenken – insbesondere bei der Digitalisierung.“ erklärt der Geschäftsführer Jürgen Greipl.

Herausforderungen in der Fertigung 

Die Greipl Group steht exemplarisch für viele Betriebe im Wandel zur Smart Factory. Der Wunsch nach dem Thema Tool Management beschreibt Stefan Reischl, Betriebsleiter Produktion bei der Greipl Group wie folgt:

„Wir wollten unsere Gesamtanlageneffizienz deutlich steigern und gleichzeitig die Rüstzeiten minimieren. In unseren Bereichen, vor allem in der Messtechnik, zählt jede Minute Stillstand.“,

Zudem spielte die Fehlervermeidung eine zentrale Rolle:
„Uns war wichtig, dass jeder Mitarbeiter zu jedem Zeitpunkt mit den richtigen Werkzeugen, den korrekten Daten und dem passenden Programm arbeitet. In der Fertigung darf es da keine Unsicherheiten geben.“

Auch der Fachkräftemangel wirkte sich aus: Neue Mitarbeiter mussten schneller eingearbeitet werden können, ohne Qualitätsrisiken zu verursachen. Schulungsaufwand und Anlernzeiten sinken, während die Transparenz über alle Fertigungsprozesse hinweg gesteigert wird, und somit können neue Mitarbeiter, schneller in der Produktion eingesetzt werden.

Die Lösung: Connected Manufacturing 

Nach einem intensiven Vergleich verschiedener Systeme entschied sich die Greipl Group für die Softwarelösung Connected Manufacturing der Hoffmann Group.
„Wir haben uns verschiedene Anbieter angesehen, die Vor- und Nachteile abgewogen und uns letztlich für Hoffmann Group entschieden. Die Lösung war nicht nur kosteneffizient, sondern auch in der Zusammenarbeit partnerschaftlich und unkompliziert – das war uns wichtig“, sagt Stefan Reischl.

Connected Manufacturing vernetzt Maschinen, Werkzeuge und Mitarbeiter zu einem durchgängigen System. Die Fräswerkzeuge sind serialisiert und können damit eindeutig identifiziert werden. „Jeder Chip hat seine eigene ID. Damit wissen wir jederzeit, welches Werkzeug wo liegt und welche Daten dahinterstehen. Die Software verknüpft das Werkzeug automatisch mit der Maschine – die Daten werden direkt in die Steuerung eingetragen, und der Rüstprozess ist somit Prozesssicher“, erklärt Mario Sonndorfer.

Fabian Köglmeier, Prozessberater der Digital Products ergänzt, dass aufgrund der langjährigen Partnerschaft man auch mit Herausforderungen während der Umsetzung des Projekts beide Parteien sich stets offen und lösungsorientiert gegenübertraten. Beispielsweise war eine ERP-Anbindung nicht möglich, man konnte dann aber gemeinsam die Umsetzung durch eine CAD/CAM Schnittstelle gewährleisten. Zur optimalen Nutzung von CM wurden auch weitere Aufnahmen durchgewuchtet, wo unsere Spezialisten bestmöglich unterstützten.

Effizienz neu gedacht: Wie die Greipl GmbH mit Hoffmann Group Connected Manufacturing durchstartet

Wie sich das Familienunternehmen vom klassischen Blechfertiger zum Systemlieferanten entwickelt hat – und welche entscheidende Rolle dabei die Digitalisierung spielt.

Jetzt im Video erfahren, wie intelligente Werkzeugverknüpfung, strukturierte Programmablage und intuitive Systeme die Produktion zukunftsfähig machen.

Digitalisierung mit spürbarem Mehrwert 

Die Umstellung brachte schnell sichtbare Erfolge:

  • Weniger Rüstzeit, mehr Produktivität: Die automatische Datenerfassung durch automatisierte Netto-Bedarflisten und Live-Lagerorten spart täglich wertvolle Zeit in der Fertigung aufgrund aufwendiger Suchzeiten.
  • Fehlerfreie Fertigungsprozesse: Die strukturierte Ablage der Programme sorgt dafür, dass stets das richtige Fertigungsprogramm geladen wird – Bedienfehler werden minimiert.
  • Bessere Einarbeitung neuer Mitarbeiter: Durch bebilderte Anleitungen und intuitive Benutzeroberflächen können neue Mitarbeiter schneller produktiv mitarbeiten.
  • Höhere Audit- und Prozesssicherheit: In der Medizintechnik, wo Rückverfolgbarkeit und Dokumentation essenziell sind, konnte die Greipl Group mit CM bei Kunden- und Zertifizierungsaudits überzeugen.

Langjährige Partnerschaft, die sich auszahlt 

Die langjährige Partnerschaft war dabei entscheidend, ergänzt der Prozessberater für Digital Products Fabian Köglmeier:
Auch in Phasen, in denen unerwartete Hürden auftraten – etwa bei der nicht realisierbaren ERP-Anbindung – begegneten wir uns stets offen, transparent und lösungsorientiert.

Gemeinsam fanden wir mit der in CM integrierten einfachen Auftragsplanung eine tragfähige Alternative und konnten zusätzlich die CAD/CAM Schnittstelle Esprit erfolgreich integrieren. Durch eine zusätzliche Beschaffung und Erweiterung der Werkzeugaufnahmen in enger Zusammenarbeit mit dem Gebietsverkaufsleiter und Anwendungstechniker, konnten wir das volle Potenzial von CM bei Greipl ausschöpfen. So wurde das Projekt nicht nur erfolgreich umgesetzt, sondern die Zusammenarbeit weiter gestärkt.

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